Faulbehälter der Münchner Klärwerke Aus den Faul-
behältern der Münchner Klär-
werke kam in den Jahren 1982 bis 1997 der Klär-
schlamm, der mit Kalk stabilisiert und auf der Deponie Nord abgelagert wurde. Am linken
Bildrand ist die Klärschlamm-
verbrennungs-
anlage zu sehen, welche seit 1997 in Betrieb ist.

Geschichte

 

 

 

Die Geschichte der Deponie Nord – ein kurzer Abriss

 

Die Klärschlammentsorgung der Landeshauptstadt München erfolgte in den Jahren 1982 bis 1997 auf der Deponie Nord im nordöstlichen Quadranten des Autobahnkreuzes München Nord. Der Klärschlamm kommt mit 98 Prozent Wassergehalt aus den Faulbehältern der Münchner Klärwerke. Er wurde mittels Zentrifugen entwässert und vor der Ablagerung auf der Deponie Nord mit 50 Prozent Kalk stabilisiert. Von 1997 bis Juli 2005 lagerte man nach Inbetriebnahme der autark arbeitenden Klärschlamm-Verbrennungsanlage im Klärwerk Gut Großlappen ausschließlich Klärschlammasche auf der Deponie ab. Durch die dabei gewonnene erhebliche Volumenreduktion des zu deponierenden Materials musste die Fläche der Deponie nicht erweitert werden. Etwa 13 Hektar von insgesamt 17 Hektar Gesamtoberfläche der Deponie sind heute abgedeckt und plangemäß – mit bis zu 20 Jahre alter Vegetation – rekultiviert. Am 14.7.2005 wurde die Deponie Nord stillgelegt.

 

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