Presse

 

 

 

Deponie Nord: Erster Bauabschnitt der Oberflächenabdichtung fertiggestellt

29. August 2013

Der erste Bauabschnitt der Oberflächenabdichtung der Deponie Nord in Fröttmaning ist erfolgreich abgeschlossen. Die gesamte Oberfläche der Deponie wird mit einem komplexen System aus Trag-, Bentokies-, Drän- und Rekultivierungsschichten abgedeckt.
Die neue Abdichtung reduziert in erster Linie den Wartungsaufwand der Deponie. Ferner leistet sie einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und wird in einigen Jahren auch der Naherholung im Münchner Norden dienen.
Die Arbeiten begannen im Jahr 2009 und sollen 2017 komplett abgeschlossen sein. In einigen Jahren nach der Fertigstellung wird eine Erholungsfläche von 20 Hektar Größe der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Die Maßnahme kostet insgesamt 48 Mio. Euro.

Der erfolgreiche Abschluss des ersten Bauabschnittes hat Signalwirkung. Der aufwändige Umbau der ersten 15.000 Quadratmeter des Geländes zeugt von einem professionellen Umgang mit der innovativen Maßnahme durch die Münchner Stadtentwässerung (MSE).

„Jede einzelne Abdeckschicht bringt spezielle Herausforderungen mit sich. Wir können diesen mit hochmoderner Technik begegnen und dafür sorgen, dass hier ein Stück Kulturlandschaft entsteht, das künftig lediglich einer landschaftsgärtnerischen Pflege bedarf. Dies demonstriert die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts, die damit einem Richtfest gleichkommt“, erläutert Diplom-Ingenieur Detlef Burkhardt, leitender Baudirektor bei der Münchner Stadtentwässerung.

Von 1982 bis 1997 entsorgte die Stadt München ihren Klärschlamm auf der Deponie Nord. Seit die Klärschlamm-Verbrennungsanlage im Klärwerk Großlappen in Betrieb ist, wird auf der Deponie Nord ausschließlich Klärschlammasche abgelagert.

Mit der neuen Abdichtung kann künftig eine kostenintensive Wartung vermieden werden. Die bisherige Abdeckung der Deponie ist durchlässig und lässt Niederschlagswasser in den Deponiekörper einsickern. Das Sickerwasser wird mit Hilfe eines Dränsystems abgeleitet und anschließend im Klärwerk behandelt. Um das Sickerwasser sicher ableiten zu können, muss das Dränsystem permanent gewartet und saniert werden. Die neue Oberflächenabdichtung ist daher auch unter ökonomischen Gesichtspunkten sinnvoll, da Niederschläge nicht mehr versickern können und sich der Wartungsaufwand reduziert.

Die MSE stellt nachhaltigen Umweltschutz in jeder Phase des Vorhabens in den Mittelpunkt: Eine drei Meter dicke Rekultivierungsschicht und die Begrünung mit einheimischen Gehölzen verhindert langfristig Schäden an der darunterliegenden Dichtungsschicht. Dies ist eine wichtige Voraussetzung zur Freigabe als Naherholungsfläche.

Die MSE legt auf Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit in jeder Phase des Projekts großen Wert: „Die ehemalige Klärschlammdeponie wird in wertvollen öffentlichen Raum verwandelt“, so Detlef Burkhardt. „Deshalb tragen wir eine besonders hohe Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit und speziell gegenüber den Anrainern. Schon vor Beginn der Maßnahme haben wir über die Baumaßnahme informiert und engen Kontakt mit dem zuständigen Bezirksausschuss gehalten. Wir führen zudem immer wieder Begehungen und Informationsveranstaltungen durch. Damit dokumentieren wir, mit welcher Sorgfalt die ehemalige Deponie in ein naturnahes Naherholungsgebiet verwandelt wird“.

 

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Lästiges Sickerwasser – Münchner Klärschlammdeponie wird saniert

BR-online, 5. Februar 2009

In sieben Jahren soll die Sanierung der Münchner Klärschlammdeponie fertig sein. Dann wird es im Norden Münchens ein neues, 17 Hektar großes Erholungsgebiet geben. Vorher müssen aber erst einmal viele Bäume gefällt werden. Die Sanierung wurde notwendig, weil zuviel Sickerwasser in das Innere der Deponie eindringt ...

 

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Ein Kahlschlag markiert den Baubeginn
Freimann: Ehemalige Klärschlammdeponie bekommt neue Abdichtung

www.sueddeutsche.de, 30. Januar 2009

Am kommenden Montag rücken auf der Deponie Nord Bautrupps mit Axt und Säge an: Die dann beginnende Fällung eines großen Teils des Baumbestands zwischen dem Autobahnkreuz München-Nord und der Freisinger Landstraße ist der Auftakt für ein sieben Jahre dauerndes ...

 

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Um Jahre zurückgeworfen – Für die Umwelt: Alles auf Anfang in Sachen Landschaftspark statt Deponie

Münchener Nord-Rundschau, 4. Februar 2009

Fröttmaning · »Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt …« Vielleicht wird in 20 Jahren der Umgang mit der eigenen Geschichte so unbelastet sein, dass man die Hymne der ehemaligen DDR wieder singen mag – angesichts eines neuen Stücks Landschaftspark, dort, wo jetzt noch die Deponie Nord liegt ...

 

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Klärschlammhaufen wird zum Aussichtsberg

Münchner Merkur, 30. Januar 2009

Garching – Das Ende der Deponie Nord naht. Ab kommender Woche werden die Baumbestände gerodet für die endgültige Abdeckung der ehemaligen Klärschlammdeponie. Der spätere Naherholungspark im Süden von Dirnismaning (Stadt Garching) an der B 11 ist aber noch in weiter Ferne. Der Weg zum Ruhestand dieser an Dirnismaning angrenzenden Deponie zwischen B 11 und dem Autobahnkreuz München erfolgte in zwei Schritten ...

 

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Kahlschlag wegen verkalkter Rohre

Große Baumfällaktion startet im Februar, weil die Deckschicht auf dem Areal komplett erneuert wird

Süddeutsche Zeitung Nr. 24, 30. Januar 2009

Landkreis – In der kommenden Woche beginnt der Kahlschlag: Auf dem Gelände der Klärschlammdeponie Nord muss die Münchner Stadtentwässerung mit der Rekultivierung noch einmal von vorne beginnen. Die bisherige Deckschicht hat sich als zu durchlässig erwiesen und wird ersetzt ...

 

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Deponie Nord muss abgedichtet werden

HALLO München, Nr. 4, 21. Januar 2009

Fröttmaning – Es ist ein kostspieliges Problem: Auf der Deponie Nord entsteht immer wieder Sickerwasser. Dagegen will die Münchner Stadtentwässerung jetzt mit einem nachhaltigen, aber alles andere als billigen Konzept vorgehen ...

 

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Schutzschild gegen Sickerwasser
Fröttmaning: Arbeiten dauern voraussichtlich bis 2015

Süddeutsche Zeitung, 8. Januar 2009

Gegen Sickerwasser aus der Deponie Nord will die Münchner Stadtentwässerung nun mit einem nachhaltigen, alles andere als billigen Konzept vorgehen. Die jetzt vom Stadtrat beschlossene Oberflächenabdichtung ...

 

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Münchner Stadtentwässerung – stabile Abwassergebühren bis 2010

www.laim-online.de, 11. Dezember 2009

14 Jahre konstante Gebühren – trotz des hohen Investitionsvolumens von rund 775 Millionen Euro und herausragender Leistungen der Münchner Stadtentwässerung für den Gewässerschutz sind die Schmutz- und Niederschlagswassergebühren für die Münchnerinnen und Müchner ...

 

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Deponie Nord – Oberflächenabdichtung
Sitzungsvorlage Nr. 08-14 / V 00596

Bekanntgabe in der Sitzung des Stadtentwässerungsausschusses vom 08.07.2008, öffentliche Sitzung

Vortrag der Referentin: Die Klärschlammentsorgung der Landeshauptstadt München erfolgte in den Jahren 1982 - 1997 auf der Deponie Nord. Diese Deponie befindet sich im nordöstlichen Quadranten des Autobahnkreuzes München Nord. Der Klärschlamm ist mit Kalk stabilisiert auf der Deponie Nord abgelagert worden. Ab dem Jahr 1997 bis zum Juli 2005 ist nach Inbetriebnahme der Klärschlammverbrennungsanlage beim Klärwerk Gut Großlappen nur noch Klärschlammasche aus der Verbrennung auf der Deponie abgelagert worden. Mit Datum 14.07.2005 wurde die Stilllegung der Deponie Nord gegenüber der Regierung von Oberbayern (ROB) erklärt ...

 

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