Der Bauablauf

 

 

 

  • Die geplante Bauzeit beträgt sieben Jahre. Auf dem Deponiekörper wird während dieser Zeit ein Klärschlammasche-Zwischenlager errichtet. Die für die Ausgleichs- und Tragschicht vorgesehene KSA wird hier höchstens zwölf Monate gelagert.

  • Ab Februar 2009 wird der Bewuchs abschnittsweise gerodet. Die bestehenden Abdeckschichten werden sukzessive abgetragen – vor allem zur Gewinnung der neuen Rekultivierungsschicht. Sie werden auf einer Fläche außerhalb der Deponie Nord zwischengelagert. Besonders geachtet wird auf die ökologisch richtige Zwischenlagerung und Wiedergewinnung des wertvollen Oberbodens.

  • Ab September 2009 wird eine Oberflächenabdichtung in insgesamt sieben Bauabschnitten hergestellt. Der Rand der Basisabdichtung wird abschnittsweise freigelegt, um die neue Oberflächenabdichtung an die bestehende Basisabdichtung anzubinden.

  • Solange das Dränsystem in Betrieb ist, wird es beobachtet und gewartet: Zu den Maßnahmen gehören Reparaturschächte, die Aufbohrung von versinterten Rohren und Horizontalbohrungen, um Wasseransammlungen zu erschließen.

  • Der Deponiekörper wird unter Verwendung von größtenteils Klärschlammasche profiliert. Das Oberflächenabdichtungssystem wird hergestellt.

  • Eine Ringdränage wird im Deponiekörper unterhalb der freigelegten Randdammkrone verlegt.

  • Die bestehenden Schächte und Pegel werden erhöht.

  • Die Rekultivierungsschicht sowie die Vegetation einschließlich Oberflächenwasserableitung und Oberflächenwasserversickerung im Randbereich werden hergestellt.

  • Ein Wegenetz mit Bau- und Betriebsstraßen wird errichtet.

 

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