Die Baumaßnahme

Gründe für die Oberflächensanierung

 

Die Oberflächensanierung der Deponie Nord – ökologisch und ökonomisch sinnvoll

 

Die bisherige Abdeckung der Deponie Nord ist nicht wasserdicht, daher dringen Niederschläge in den Deponiekörper, die sich am Boden als verunreinigtes Sickerwasser sammeln. Das Dränsystem, das zur Ableitung des Sickerwassers dient, muss nach den aktuell vorliegenden Erkenntnissen in fünf bis zehn Jahren vollständig erneuert werden. Diese Maßnahme ist ebenso teuer wie die geplante Abdichtung, erfordert darüber hinaus jedoch wie bisher aufwendige Wartungsarbeiten.

 

Die Verhinderung der Neubildung von Sickerwasser kann nur mit einer Abdichtung der gesamten Deponieoberfläche erreicht werden. Die vorgesehene Oberflächenabdichtung entspricht dem neuesten wissenschaftlichen Stand im Deponiebau und verhindert die Neubildung von Sickerwasser. Ohne die geplante Abdichtung kann die Deponie nie für die Bevölkerung freigegeben werden, da ständig erhebliche Unterhaltungsarbeiten durchzuführen wären.



Generationenübergreifende Nachhaltigkeit

 

Bei der Planung der Abdichtungsmaßnahme wurden sowohl Wissenschaftler als auch Naturschutzbehörden hinzugezogen. Die Anforderungen von der Höheren und der Unteren Naturschutzbehörde zu Flora und Fauna werden berücksichtigt. Die Rekultivierungsschicht wird drei Meter dick sein, obwohl die Deponieverordnung nur einen Meter Dicke vorschreibt. So wird sichergestellt, dass keinerlei Wurzelwerk die Dichtung gefährdet. Die Schicht ist sogar dort drei Meter dick, wo Landschaftsrasen vorgesehen ist.

 

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