Platzhalter Die Wiederauf-forstung erfolgt mit standortgerechten Gehölzen: Über 30 verschiedene heimische Baum- und Straucharten werden zur Rekultivierung gepflanzt.

Das Landschaftsbild

Von der Deponie zur Kulturlandschaft


Die Deponie Nord befindet sich zwischen der Fröttmaninger Heide im Westen und dem Isarauwald im Osten.

 

Nach der Wiederaufforstung wird das Areal in das Grünordnungskonzept Münchner Norden eingebunden, unter das auch die Fröttmaninger Heide, der Fröttmaninger Berg und die Isarauen fallen. Standorttypische Misch- und Auwälder werden das Landschaftsbild bestimmen.

 

Die Bergform der Deponie Nord wird nach der Herstellung der Oberflächenabdichtung beibehalten. Gemeinsam mit den Berghöhen der anderen zwei städtischen Deponien, die sich über das Autobahnkreuz München-Nord erheben, wird eine gelungene Ensemblewirkung erreicht, die zu einem harmonischen Landschaftsbild im Münchner Norden beiträgt.

 

Nach Abschluss der Baumaßnahme sind auch im Kuppenbereich der Deponie Nord einige Waldflächen vorgesehen. An die spätere Öffnung des Geländes als Naherholungsgebiet wird dabei jetzt schon gedacht. So sind Sichtachsen geplant, die beeindruckende Blickbeziehungen in verschiedene Richtungen erlauben: zu den Alpen, zum benachbarten Windrad, zur Münchner Stadtsilhouette mit Olympiaturm, zum neuen Stadion, zu den Isarauen sowie in Richtung Garching und Freising.

 

Die Wiesenbereiche sollen bei der Wiederbegrünung differenzierter als bisher angelegt werden, mit artenreichen Magerrasen in flacheren Bereichen und hohen Kräutersäumen entlang der Gehölzränder.

 

Die ehemalige Deponie wird naturnah rekultiviert: Sie wird in ein Stück Kulturlandschaft umgewandelt, in die der Mensch in ihrer weiteren Entwicklung nicht mehr zwangsläufig eingreifen muss.

 

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