Bodenaufbereitung

Damit Bodenmaterialien den technischen Anforderungen genügen ist oftmals eine maschinelle Bearbeitung notwendig. Materialien zur Untergrundprofilierung und zur Rekultivierung können für den Einbau zu nass oder zu heterogen sein. Eine Bodenfräse als Anbaugerät an einem schweren Traktor kann diese Eigenschaften wirksam verbessern. Diese Fräse dringt beim Befahren etwa 50 cm tief in den Boden ein und lockert und vermengt dabei das Material. Dadurch ist eine wesentlich schnellere Trocknung möglich (bei einer der Witterung ungeschützt ausgesetzten Erdbaustelle ein sehr wichtiger Faktor) und es findet eine gezielte Homogenisierung statt. Dieses Verfahren kommt sowohl für kontaminierte als auch unbelastete Materialien zur Anwendung. Daher sind auf der Baustelle zwei dieser Gerätekombinationen im Einsatz. Die spezielle Aufbereitung belasteter Rohmaterialien zu Deponieersatzbaustoffen wird an anderer Stelle in der entsprechenden Rubrik beschrieben.

Oktober 2015


Mai 2013