Profilierung

Die zukünftige Bergform der Deponie Nord wird durch die genehmigungsrechtlich relevante Obergrenze des Deponats bestimmt. Da ab der darüber liegenden Trag- und Ausgleichsschicht jede Schicht eine definierte über die ganze Deponie hinweg gleiche Stärke hat, ist die endgültige Oberfläche bereits geometrisch vorgegeben. Dies ist auch abfallrechtlich von großer Bedeutung, da nach Genehmigungsbescheid eine zusätzliche Abfallverbringung ausdrücklich untersagt ist. Über eine Bilanzierung war nachzuweisen, dass alle aus der alten Rekultivierungsschicht kontaminierten Bestandteile unterhalb der bestehenden Deponatgrenze untergebracht werden können. Beim Rückbau werden alle unbelasteten Materialien gewonnen, um diese bei der späteren Rekultivierung oberhalb des Deponats zu verwenden. Stammen diese aus einem Bereich, der unterhalb der genehmigten Deponatobergrenze liegt, wird dadurch ein Raumgewinn zur Unterbringung kontaminierter Materialien der alten Rekultivierungsschicht erzielt. Allerdings ist für diese Materialien oftmals eine Aufbereitung und Zumischung geeigneter Stützmaterialien notwendig, um die jeweiligen geotechnischen Anforderungen einzuhalten. So findet zum Beispiel Unterschnittmaterial aus der Siebung von Straßenaufbruch dafür Verwendung.

Oktober 2015


Oktober 2014


Oktober 2013


Mai 2013