Platzhalter Die alte Dorfkirche Heilig Kreuz liegt nun eingebettet im Landschaftspark am Fröttmaninger Berg.

Fröttmaning

 

 

 

Die ehemalige Deponie Nord wird nach der Abdichtung und der Wiederaufforstung in das Grünordnungskonzept Münchner Norden eingebunden, unter das auch die Fröttmaninger Heide, der Fröttmaninger Berg und die Isarauen fallen. Die ehemalige Klärschlamm-Monodeponie gehört zum Münchner Stadtteil Freimann-Fröttmaning.

 

Fröttmaning zählt zu den ältesten Siedlungen Münchens. Im Jahr 815 wurde das Dorf zum ersten Mal urkundlich erwähnt. 1818 wurde Fröttmaning Teil der Gemeinde Garching und 1931 in die Landeshauptstadt München eingemeindet. Nach dem Inkrafttreten der deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935, mit der die NS-Machthaber die Kommunen gleichschalten wollten, wurde die selbständige Ortschaft Fröttmaning aufgelöst. Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Fröttmaning sukzessive abgerissen.

 

Seit die letzten Gutshöfe Ende der 60er-Jahre niedergerissen wurden, um die Mülldeponie errichten zu können, existiert das Dorf faktisch nicht mehr. Die ehemalige Dorfkirche Heilig Kreuz zusammen mit dem symbolischen „Versunkenen Dorf“ erinnern an Fröttmaning.

 

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